
Auf unserer gestrigen Weihnachtsfeier gab es Schweinemedaillons mit Estragon-Sauce. Wie so häufig bei Buffet war das Essen ein wenig verkocht und die Sauce nur annähernd so lecker, wie sie vom Namen her schmecken sollte. Schnell war der Entschluß gefasst “Das kannst du besser!”
Da ich heute Strohwitwer bin (Fräulein probiert den Glühwein auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt aus), habe ich mir dann eine kleine Variation ausgedacht. Heraus kam Hühnergeschnetzeltes mit Estragon-Sahne-Sauce. Lecker, wie ich euch versichern kann!
Zutaten: (reicht für 1 Person)
Zubereitung
Step 1: Die Nudeln nach Packungsanweisung in stark gezalzenem Wasser kochen und danach in einem Nudelsieb auffange. Die Nudeln keinesfalls mit kaltem Wasser abschrecken, da sie dann den Geschmack der Sauce nicht mehr aufnehmen können!
Step 2: Die Hühnerbrust in kleine Streifen schneiden. In der Pfanne das Butterschmalz auslassen und das Geschnetzelte scharf anbraten. Die Schalotte und die Knoblauchzehe klein würfeln und zum Fleisch zugeben (andünsten).
Step 3: Fleisch, Schalotten und Knoblauch mit Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen. Dann die Sahne zugeben und einköcheln lassen. Estragonblätter von den Stielen zupfen und grob hacken. Kurz vor dem Ende zu der eingedickten Sauce zugeben und maximal eine Minute mitköcheln lassen.
Step4: Die Nudeln auf einem Teller hübsch anrichten und die Sauce mit dem Fleisch darüber geben.
Guten Appetit!
In meinem Blog “Eindrücke” schreibe ich nicht allgemeingültig und mit sehr subjektiver Meinung über Ereignisse, Bücher, Filme, Musik und was mir sonst unterkommt. Häufig postuliere ich auch einfach meine wirren Gedanken oder Gedankenblitze. Auch mehr oder weniger interessante selbst getestete Rezepte, Fotos und Blödsinn werden veröffentlicht - auch nehme ich Stellung zu Meldungen aus den Medien, eben alles, was mich gerade im Augenblick beschäftigt. Ich heisse Martin, bin Baujahr 75 und wohne in Mainz. Lebe in einer häufig glücklich geführten Beziehung, arbeite im Support eines Softwareherstellers, Kinogänger, Film- und Serienglotzer, Herrscher der kleinen Küche unserer gemeinsamen Wohnung und großer Fanta 4 Fan.
DonJambalaya
Dezember 9th, 2007 at 01:20
Jupp, das liest sich lecker.
Aber ich hab noch einen kleinen Rechtschreibfehler entdeckt: Bei der sechsten Zutat hast Du ein ‘a’ zuviel ;o)
HolyNitro
Dezember 9th, 2007 at 18:39
ich weiß nicht, ob Schlotte da so glücklich sein wird, wenn man sie in ein Essen schnippelt
Eine erhebliche AUfwertung für das Gericht wäre es allemal
DonJambalaya
Dezember 9th, 2007 at 19:27
Ich find ja, wir sollten sie fragen – vielleicht mag sie sowas ja doch.