Im Normalfall ruft bei uns der Kunde an und meldet sein Problem dem Supportler an den er gerät. Kunde Schwarzacker ist aber ein ganz spezieller Freund und hat so seine cholerischen Eigenheiten. Kollege Alfred nahm das Telefonat entgegen und Kunde Schwarzacker bat ihn um Durchleitung zu Kollege Manfred. Dieser wollte das Gespräch erst gar nicht entgegen nehmen, da er nicht wüsste, was Kunde Schwarzacker wolle – es liege ihm kein offenes Support-Ticket vor. Doch von solch banalem Grund lässt sich Kunde Schwarzacker selbstverständlich nicht ins Bockshorn blasen – man muss wissen, Kollege Manfred und Kunde Schwarzacker sind schon soweit, dass sie sich gegenseitig duzen – und bittet doch um Durchstellung zu Kollege Manfred, da es sich doch um ein privates Gespräch handeln würde. Diesem Anliegen konnte sich Kollege Manfred natürlich nicht sperren und nahm nun das Gespräch bereitwillig entgegen. Nach ein paar Minuten klingelte auf einmal mein Apparat und Kollege Manfred bat mich, ob ich nicht mit Kunde Schwarzacker sprechen könne… Ja nee, klar. Diesem Anliegen kam ich selbstverständlich mit den Argumenten das ich a) weder ein Ticket mit Kunde Schwarzacker hätte und b) kein privates Gespräch mit im wünschen würde, nicht nach
Wenn er ein Ticket eröffnen möchte, dann möge er dies doch über den “normalen” Weg tun, er hatte ja bereits bei Kollege Alfred seine Chance nutzen können. Aber sich so durch die Leitung durchschleichen… nein danke
Im Laufe der nächsten Minuten hat dann Kollege Manfred ein Ticket für Kunde Schwarzacker eröffnet und zur allgemeinen Bearbeitung allen zur Verfügung gestellt. Ich habe das Ticket sogar übernommen und in kurzer Zeit gelöst. Das Kunde Schwarzacker eine von uns vorgegebene Konfiguration verändert und über das nicht erwartete Ergebnis sehr überrascht war, muss ich ja nicht näher erläutern.
Das Kollege Manfred mich dann dann aber als “arrogantes Kollegenschwein” während meiner Abwesenheit in der Mittagspause vor den ganzen anderen Kollegen bezeichnete, fand ich dann doch etwas … mh … nicht nachvollziehbar
Da hat wohl jemand zu viel Zeit sich über die falschen Dinge aufzuregen. Vielleicht wollte er auch einfach seinen eigenen Frust irgendwie abbauen… wer weiß das schon so genau
In meinem Blog “Eindrücke” schreibe ich nicht allgemeingültig und mit sehr subjektiver Meinung über Ereignisse, Bücher, Filme, Musik und was mir sonst unterkommt. Häufig postuliere ich auch einfach meine wirren Gedanken oder Gedankenblitze. Auch mehr oder weniger interessante selbst getestete Rezepte, Fotos und Blödsinn werden veröffentlicht - auch nehme ich Stellung zu Meldungen aus den Medien, eben alles, was mich gerade im Augenblick beschäftigt. Ich heisse Martin, bin Baujahr 75 und wohne in Mainz. Lebe in einer häufig glücklich geführten Beziehung, arbeite im Support eines Softwareherstellers, Kinogänger, Film- und Serienglotzer, Herrscher der kleinen Küche unserer gemeinsamen Wohnung und großer Fanta 4 Fan.
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