Der Samstag ist leider schon etwas her, aber wir haben es dennoch geschafft und an dem langen Wochenende einen Tag nur für uns zu gönnen. Ein Ziel und Tagesplan waren schnell gefunden und wir machten uns auf zur Reichsburg Trifels. Das Auto haben wir ca. 1 km vor dem eigentlichen (zu bezahlenden) Parkplatz abgestellt und haben den Weg als kleine Auflockerung genutzt. Der Aufstieg zur Burg war dann aber doch leichter und schneller als gedacht – uns kam sogar eine Hochzeitsgesellschaft entgegen.
Der Eintritt viel mit 3,60€ noch moderat aus, da wir uns ja die Parkplatzgebühr von 1,50€ gespart hatten. Durch Kombination von normaler Eintrittkarte und der Ermäßigung für Studenten landeten wir bei 2,00€ pro Karte. Nach Abgabe des 10ten konnten wir die Burganlage endlich erkunden. Zuerst haben wir uns natürlich auf die Plateauspitze gewagt (siehe Photo – Ansicht von unten während des Aufstiegs) und den herrlichen Aufstieg genossen. Als wir dann jedoch den hohen Burgturm erklommen hatten, war die Aussicht überwältigend. Das ist auch das besondere an der Burg Trifels. Die Burg selbst wurde während der NS-Zeit wieder aufgebaut – die letzten Arbeiten wurden in den 70ern abgeschlossen. Ein wenig mehr “Authentizität” hätte ich mir gewünscht, da die Burg selbst so “zu neu” wirkte, aber der Ausblick und das super Wetter haben alles wett gemacht. Alleine hierfür kann ich euch einen Besuch der “Trifels” empfehlen!
Nach dem Besuch der Burg sind wir noch schnell auf ein Stückchen Kuchen in der unweit liegenden Gaststätte einquartiert – 2,20€ für ein größeres Stück konnten wir dann auch nicht als zu teuer empfinden. Wieso man uns jedoch mehrfach einen Milchkaffee servieren wollte, war uns schleierhaft – bei einem guten Tee hätte ich jedoch nicht nein gesagt
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Da der Tag noch jung war, haben wir uns dann noch nach Fischbach aufgemacht, um das Biosphärenhaus zu besuchen. Dort kann man in luftigen Höhen einen !200! Meter langen Pfad in den Baumwipfeln folgen. 8,00€ pro Person waren uns dann doch ein wenig zu teuer für solch ein kurzes Vergnügen und so sind wir den Biosphärenweg entlang gewandert. Auf der 1,5km langen Strecke sind immer wieder Stationen aufgebaut worden, die einem die Natur in und um den Pfälzer Wald und den Nordvogesen erklären und näher bringen. Leider waren einge Attraktionen bei den Stationen defekt, so daß wir nicht alle Dinge ausprobieren konnten (gerne hätten wir uns die Welt aus den Augen einer Ameise, eines Falken oder einer Biene angesehen), aber davon haben wir unsere gute Laune nicht vermiesen lassen. Nur als Philine mich beim Tierspurrätsel mit 4:0 geschlagen hatte, war mein Försterenkel-Herz doch ein wenig gekränkt
Den Abend haben wir dann im “kleinen Bahnhöfle” bei Dahn (Reichenburg) bei einem leckeren Abendessen ausklingen lassen und schnell war der Entschluß gefasst, das wir solche Touren in Zukunft häufiger machen müssen! Was ein toller Tag
In meinem Blog “Eindrücke” schreibe ich nicht allgemeingültig und mit sehr subjektiver Meinung über Ereignisse, Bücher, Filme, Musik und was mir sonst unterkommt. Häufig postuliere ich auch einfach meine wirren Gedanken oder Gedankenblitze. Auch mehr oder weniger interessante selbst getestete Rezepte, Fotos und Blödsinn werden veröffentlicht - auch nehme ich Stellung zu Meldungen aus den Medien, eben alles, was mich gerade im Augenblick beschäftigt. Ich heisse Martin, bin Baujahr 75 und wohne in Mainz. Lebe in einer häufig glücklich geführten Beziehung, arbeite im Support eines Softwareherstellers, Kinogänger, Film- und Serienglotzer, Herrscher der kleinen Küche unserer gemeinsamen Wohnung und großer Fanta 4 Fan.
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