Am Donnerstag hatten wir uns dazu entschlossen, unseren “Jugendhelden” Mulder und Scully einen Besuch abzustatten. “Akte X – Jenseits der Wahrheit” lautet der deutsche Filmtitel – im englischen viel stilsicherer mit “X-Files – I want to believe”.

Der erste Schock: Mulder spricht nicht wie Mulder. Wie ich heute in Wiki erfahren durfte, wollte der originale Synchronsprecher 20.000€, 20th Century Fox wollte aber nur 4.000€ dafür ausgeben. Schade, aber war Fox (nicht Mulder!) nicht von ihrem Erfolg überzeugt? 20.000 zahlt man dann ja doch eher aus der Portokasse. Naja, irgendwann gewöhnt man sich an die neue Stimme, halb so schlimm.

Der zweite “Schock” kristalliert sich dann so gegen Ende des Films zur Erkenntnis – wir haben es hier nicht mit einem “Mystery”Film alla Akte X zu tun. Keine Außerirdischen – das einzig mysterische ist der wegen Pädophelie verurteilte Hellseher.

Aber das gute zum Schluß (nein, nicht der Schluß des Filmes ;) ). Der Film ist trotz allem gut gelungen. Ein netter Krimi, welchen man in das Gewand der X-Files gepresst hat. Wer ohne Anspruch auf eine Alienhatz in den Film geht, bekommt gute Unterhaltung und spannende Krimikost zu sehen.

Alles in allem darf man diesen Film an einem “Kinotag” gerne besuchen :)