Die angehende Lehrerin erzählte mir gerade, dass sie eine alte Klassenkameradin getroffen hatte. Beim näheren “beschnuppern” und Austausch der alten Zeiten fiel ihr auf, dass die alte Klassenkameradin sich den “kleinen” Höcker hat entfernen lassen und der Nasenrücken nun formschön gerade verläuft.

Dabei kam mir der Gedanke, dass plastische Chirurgie im Endeffekt nur Blendwerk ist, da der (zukünftige) Partner ja getäuscht wird. Der Genpool wurde ja bei dem operativen Eingriff nicht “begradigt”, so dass bei kommenden Nachwuchs interessante Fragen auftauchen könnten:

Die Augen hat er von mir, den Mund von dir – aber woher hat er die Nase?

Dabei fiel mir insgeheim das schöne Zitat von Gerhard Polt ein:

Wenn man einmal sieht, dass eine Sache genetisch versaut ist, lässt sich das mit PrügelnOperieren allein nicht korrigiern.