Nach unserer Rückkehr aus Thailand war uns nach rustikaler Küche aus dem europäischem Raum und so entschieden wir uns, ein leckeres Gulasch zuzubereiten. Da ich sehr experimentierfreudig bin und ich nach dem 2 1/2 Wochen Restaurantverköstigung endlich wieder selber kochen wollte, habe ich mich ein wenig umgeschaut und bin auf ein Rezept für ein “fast originales Gulasch” (keine Suppe!) gestoßen, bei dem die Zubereitung doch etwas außergewöhnlich erscheint, da das Fleisch am Anfang mit Hilfe von Zitronensaft gegart wird (ohne Zugabe von Hitze!). Das Resultat ergab super weiches Fleisch und ein sehr leckeres Gulasch. Viel Spaß also beim Nachkochen
Zutaten für 2 Personen
Zubereitung:
Step 1: Die Zwiebel, die Knoblauchzehen und die Peperoni (ohne Scheidenwände und Kerne) klein hacken. Die Paprika in kleine Stücke schneiden. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Pfanne geben und salzen. Das Gulasch nun mit Zitronensaft beträufeln und vermengen, dass das Fleisch vom Saft feucht ist (der Saft sollte nicht auf dem Boden als “Pfütze” liegen bleiben). Nun das Fleisch mit den Zwiebeln, dem Knoblauch, der Peperoni und der Paprika bedecken. Zum Schluss wird die Pfanne mit dem Deckel geschlossen. In diesem Zustand ruht das Fleisch nun für 60 Minuten (ohne Zugabe von Hitze!)
Step 2: Nun wird das Sonnenblumenöl in die Pfanne gegeben und das Fleisch mit den Zugaben wird nun 10 Minuten lang auf höchster Stufe angebraten. Danach wird die Hitze auf 1/3 der Hitzeleistung verringert und das Fleisch für weitere 15 Minuten angebraten.
Step 3: Nach diesem 15 Minuten gibt man die Brühe und eine Prise Kümmel hinzu. Ohne Deckel sollte die Flüssigkeit nun bei der niedrigen Temperatur verkochen – nicht vergessen ab und an umzurühren!
Step 4: In der Zwischenzeit wird das Tomatenmark mit den Paprikapulvern, dem Majoran der letzten Prise Kümmel und dem Pfeffer in den 500ml Wasser verrührt. Nachdem die Brühe verkocht ist, gibt man dies in die Pfanne und lässt es unter gelegentlichem rühren für weitere 30 Minuten unter dem geschlossenem Deckel köcheln.
Wir haben dies mit Semmelknödel genossen, Spiralnudeln passen jedoch auch sehr gut dazu.
Guten Appetit!
In meinem Blog “Eindrücke” schreibe ich nicht allgemeingültig und mit sehr subjektiver Meinung über Ereignisse, Bücher, Filme, Musik und was mir sonst unterkommt. Häufig postuliere ich auch einfach meine wirren Gedanken oder Gedankenblitze. Auch mehr oder weniger interessante selbst getestete Rezepte, Fotos und Blödsinn werden veröffentlicht - auch nehme ich Stellung zu Meldungen aus den Medien, eben alles, was mich gerade im Augenblick beschäftigt. Ich heisse Martin, bin Baujahr 75 und wohne in Mainz. Lebe in einer häufig glücklich geführten Beziehung, arbeite im Support eines Softwareherstellers, Kinogänger, Film- und Serienglotzer, Herrscher der kleinen Küche unserer gemeinsamen Wohnung und großer Fanta 4 Fan.
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