So oder so ähnlich könnte das Seminar lauten, welches ich in meiner Mittagspause im Bistro beim Hamburger verschlingen miterleben durfte. Am Nachbartisch ließen sich 2 Bankkaufmänner (max. Alter 25, Styling ließ auf Bank schließen) nieder. Einer von beiden fing an von seinen Erlebnissen als frisch gebackener Vater zu erzählen. Anscheinend hat der Kleine noch ein Bezugsproblem zum Erzeuger und fängt sofort an zu schreien, sobald Mama den Raum verlässt. Er war sich aber sicher, dass er diese Situationen noch meistern wird.
Als es jedoch zum Thema “Nachtruhe” kam, hätte ich mich beinahe verschluckt. Das es mit dieser nicht mehr gut bestellt ist, sobald man einen kleinen Wurm in seinem Schloss begrüßen darf, ist jedem klar. Er erzählte jedoch von einer “Bekannten”, deren Würmer zu ihrem Glück die Nächte durch schliefen. Dafür hätte man nun jedoch festgestellt, dass die Entwicklung der beiden Würmer ein wenig hinter dem “Mittelmaß” hinterher hinken. Die Erklärung war selbstverständlich schnell gefunden: “Ist doch klar!“, durfte ich vernehmen, “wenn ein Kind häufig aufwacht und nicht durch schläft beschäftigt es sich umso mehr mit seiner Umwelt und ist dadurch intelligenter!

Ja nee, schon klar! Das erinnerte mich an die Aussage einer Freundin meiner Mutter. Als sie erfuhr, dass meine Nichte (damals) noch immer nicht krabbelte, sondern eher robbte, erklärte sie sofort, dass Kinder welche nicht “zur richtigen Zeit” krabbeln, später Probleme in Mathematik hätten . Bestimmt haben das amerikanische Wissenschaftler festgestellt – ich bin mir sicher!