Wir sprechen seit gestern polnisch…
Was dieser vielnichtssagende (huha, was ein Wortspiel!) Satz bedeutet und warum ich mit diesem deutschen Beitrag trotzdem nicht lüge, das erzähle ich vielleicht heute
Alles Gute kisuuna!
Da dieses Stöckchen in meinen Blog pflanzte, ermögliche ich euch mal einen Blick in meine Dunkelkammer
1. Welche Essige stehen in Deiner Küche?
Tja, was Essig angeht, bin ich da eher konservativ. Neben dunklem und hellem Balsamico (der dunkle muss bei mir am meisten leiden, er passt einfach so gut zu den Salaten) steht auch noch Weißwein- und schnöder Apfelessig in der Küche herum. Der Weißweinessig muß meistens fürs Kochen herhalten (verlorene Eier, Rotkohl, etc).
2. Welche Öle?
Olivenöl ist ja das Öl der Stunde. Sehr beliebt in den heutigen Zeiten und daher finden sich bei mir auch ein paar von diesen. Da reiht sich dann schonmal das Billig-Olivenölvor oder hinter dem teuren Stöffchen aus Griechenland oder Italien. Für meine kulinarischen Ausflüge in die asiatische Küche mit Hilfe meines Gußeisernen Woks stehen mir immer mein geliebtes Erdnußöl und mein Sesamöl brav beiseite.
3. Welche Sorten Reis stehen Dir derzeit zur Verfügung?
Reis, Reis, Reis. Ja Reis lieben wir hier sehr. Für die asiatischen Gerichte gibts es natürlich immer den leckeren Basmatireis von Asialaden (leider nicht um die Ecke
). Da ich auch ein großer Risotto-Fan bin, gibt es natürlich auch immer eine stattliche Menge von diesem herrlichen Rundkornreis in meiner Kammer. Und zu guter letzt darf natürlich der gemeine “parboiled Reis” nicht fehlen. Naturreis mag ich im Übrigen garnicht! Pfui Deufel!
4. Welche Sorten Nudeln?
Nudelsorten? Ach du scheisse. Schaut euch einfach mal im Real das Barilla-Regal an. Ausser der “Mini-Nudel-Kollektion” ist bei mir immer alles zu finden
Dann natürlich noch Spätzle (die mach ich doch nicht selber!) und Bandnudeln dürfen natürlich auch nicht fehlen
5. Welche Zuckerarten hast Du in Deiner Küche?
Auch hier nix besonderes. Der Weiße natürlich, dann in einem extra Glas der selbstgemachte Vanillezucker (beim Plätzchenbacken sind wieder einige Vanilleschoten-Schalen übrig geblieben
) und brauner Zucker für leckere Caipis.
6. Von welchem Gewürz hast Du die meisten Varianten in Deiner Küche?
Varianten? Also Varianten habe ich keine – außer vielleicht Kräuter der Provence, welche ich aber kaum nutze. Ich versuche immer, so weit es geht, meine Kräuter frisch im Töpfchen zu bekommen. Und an Salz habe ich auch nur eine Variante.
7. Welches andere Nahrungsmittel hast Du in auffallend großer Variantenzahl vorrätig?
Eindeutig eingelegte Tomaten in allen (2) Varianten. Ganz oder gestückelt
Die brauche ich für soviele Gerichte, dass ich immer genügend da habe.
Tja, nun würde ich gerne wissen, was Holger und Niffchen so in ihren Kammern rumliegen haben
Eben im Radio, was habe ich gelacht! Die Wetterfee Der Wettermann wollte gerade etwas über das Wetter in berglagen erzählen:
<snip> In den Bergladen ist es heute recht… *pause*
Guten Tag, ich habe einen Bergladen. Wollen Sie einen Berg kaufen? Ich habe heute ein paar hohe im Angebot! *pause*
In den Berglagen… <snip>
ja, es waren besinnliche Feiertage. Sie waren aber auch stressig, nerven aufreibend, toll, schön, voller Leckereien, voll, gebend, nehmend, freudig, enttäuschend,kurzweilig, langatmig und doch irgendwie ganz ganz besinnlich
Am Heiligabend (oder sagen wir eher kurz nach Erwachen des 1. Weihnachtsfeiertages) gab es die erste Bescherung bei den Eltern meiner Freundin. Der portugiesische Brauch sieht es vor, dass am Abend erst ein wenig gegessen wird und man sich mittels Konversation und Behandlung der verschiedensten Themen auf Mitternacht wartet. Bei den Portugiesen wird die Bescherung nämlich Punkt 0:00 am 1. Weihnachtsfeiertag begonnen. Musste feststellen, dass Stunden nicht gleichmäßig an einem vorbeiziehen!
Aber das Warten hat sich gelohnt! Nachdem ich meine Freundin mit einer zwei Handgelenkkettchen erfreuen konnte, überraschte sie mich mit dem von mir gewünschten Fleischklopfe. Für mich als Hobbykoch ein unverzichtbares Werkzeug
. Habe es in den obersten Schrank verfrachtet, nicht dass es mal zweckentfremdet wird und ich spontane Kopfschmerzen bekomme
Glücklicherweise haben wir den typischen Putenbraten nach der Bescherung ausgelassen. Dieser hat sich in eine Gänsebraten verwandelt und gab es dann zum Abendessen. Hier haben wir aber nicht teilgenommen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag war nämlich meine Familie bei uns eingeladen und ich habe mich mächtig ins Zeug gelegt, um mal wieder so richtig als Hobbykoch aufzutrumpfen.
1. Gang: Honigmelonen-Wildschweinschinken Caprese
2. Gang: Kartoffelcremesuppe mit Flußkrebsschwänzen
3. Gang: Wildschweinbraten in Rotwein-Steinpilz-Sauce
4. Gang: Himbertraum (ein kleiner Kalorientraum aus 3 Bechern Schlagsahne, 2 Bechern Schmand, 500g TK Himbeeren und ein paar Löffelbuiskuits. Achja, und ca. 1 Tonne braunen Zucker
)
Vor dem Essen gabs natürlich nochmal mit der Familie Bescherung.. Geschenke, Geschenke, Geschenke und meine kleine Nichte (3 Jahre) strahlte mit dem Weihnachtsbaum um die Wette. Nach dem ich meine Geschenke ausgepackt hatte, muss ich wohl meine Küche ausbauen, damit ich alles unter bekomme.
Am 2. Weihnachtsfeiertag ging es dann mittags zur Schwester wo wir bei Kaffee und Kuchen mal wieder meinen Onkel und Tante trafen. Abends dann flugs zur Tante meiner Freundin und im großen Kreis der portugiesischen Familie (Oma und Opa, Mutter und Vater, Tante und Onkel, Großtante, Cousin und Cousine nebst Bruder und Frau). Hier war es weder besinnlich noch ruhig, aber lecker! Denn er (angeheirateter Onkel) ist auch ein begnadeter Koch, wenn auch zuweilen etwas jammernd, wenn ihm mal wieder das Essen nicht 100% perfekt gelungen ist (was es ja nie kann – ergo ist er immer jammernd anzutreffen
).
Um 0:20 war dann der ganze Spuk um die Weihnacht vorbei und wir lagen in unserem Bettchen, wohl wissend, das wir “zwischen den Jahren” keinen Urlaub haben und der Wecke um 6:30 uns wieder aus dem Schaf küsst.
Haben am Wochenende dem Waldsterben aktiv nachgeholfen, dafür wird ab Samstag unser Wohnzimmer schön heimelich erleuchtet sein. Beweisfoto wird sicherlich noch nachgereicht!
Das kleine Mäuschen hat auf der Arbeit mitgelauscht:
Kollege E und Kollege M unterhalten sich darüber, dass sie ein Gasthaus eines fernöstlichen Koches besuchen möchten (Mittach).
Chef R: “Ihr besucht Hop Sing”
Kollege M: “Nee, der arbeitete doch auf dieser Schwulen-Ranch namens Bonanza”
Kollege E: “HipHop Singen?”
Kollege M: “Nee, Hop Sing, der chinesische Koch. Der hat doch alle Cartwrights bedient”
An dieser Stelle hat sich das Mäuschen grauenvoll abgewendet – too much informations…:
Das hat man nun davon, wenn man anderen Stöckchen an den Kopf wirft und sie dann ab und an daran erinnert
Ich habe es halt nicht anders verdient
Das Stöckchen gebe ich mit letzten großen Schritten an den kisuuna weiter.
A uweia, ich bin doch so selten auf Konzerten, das wird nun eine sehr mickrige Liste :/
B – C
D ie Fantastischen Vier
In meinem Blog “Eindrücke” schreibe ich nicht allgemeingültig und mit sehr subjektiver Meinung über Ereignisse, Bücher, Filme, Musik und was mir sonst unterkommt. Häufig postuliere ich auch einfach meine wirren Gedanken oder Gedankenblitze. Auch mehr oder weniger interessante selbst getestete Rezepte, Fotos und Blödsinn werden veröffentlicht - auch nehme ich Stellung zu Meldungen aus den Medien, eben alles, was mich gerade im Augenblick beschäftigt. Ich heisse Martin, bin Baujahr 75 und wohne in Mainz. Lebe in einer häufig glücklich geführten Beziehung, arbeite im Support eines Softwareherstellers, Kinogänger, Film- und Serienglotzer, Herrscher der kleinen Küche unserer gemeinsamen Wohnung und großer Fanta 4 Fan.