Alle paar Jahre muss ich eine Vollmacht ausstellen und immer wieder begebe ich mich auf die Suche nach den grundsätzlichen “Rahmenbedingungen” – was muss da rein, was nicht, usw.
Falls ich also irgendwann mal wieder eine benötige (oder du gerade jetzt), hier der Text:
Erteilung einer Einzelvollmacht
Einzelvollmacht
[Eigener Name]
[AnschriftStr], [PLZ] [Wohnort]
Vollmacht
Hiermit erteile ich Herrn/Frau [NameDesBevollmächtigten], wohnhaft in [PLZ] [Ort], [Strasse], die Vollmacht, mich in folgender Angelegenheit zu vertreten: [Abholung meines Reisepasses].
Diese Vollmacht gilt bis zum [Datum].
Mainz, 26. Februar 2009
[EigenerName]
Und am 25.03. geht es dann für 2 Wochen nach Thailand (Phuket / Kamala Beach) *juchuhu*
Bis vor 1 1/2 Jahren ging das Licht unseres Treppenhauses (wir wohnen in Miete) immer zu bestimmten Zeiten an und schaltete sich zu bestimmten Zeiten wieder aus. Davon war ich damals so genervt, dass ich kurzerhand die digitalen Zeitschaltuhren “resettet” hatte. Keine Programmierung, kein brennendes Licht. Leider hat sich dabei herausgestellt, dass die analogen Zeitschaltuhren (Ablaufzeit von 3 Minuten) nicht wirklich funktionerten und das Licht “hielt” somit nur noch 30 Sekunden. Leider eine zu kurze Zeitspanne, um vom Erdgeschoss in den 2. Stock zu gelangen und aufzuschliessen.
Heute habe ich mir ein Herz gefasst und habe im Internet nach einer Anleitung zu der bei uns verbauten Zeitschaltuhr “Siemens 7LF28″ gegoogelt. Nach einer Stunde Konfigurationsarbeit (ein Domönencontroller nebst Exchangeserver ist leichter zu konfigurieren!) habe ich den ersten Grobentwurf eingestellt:
Jetzt muss ich nur noch meiner Vermietern von meiner heutigen Tat berichten. Mal schauen, welche Uhrzeiten sie für sinnvoll hält.
Da unser Hof sehr unbeleuchtet ist, kann man bei Dunkelheit die Zuordnung der Mülltonnen (Papier, Bio, Glas, Restmüll) nicht erkennen – höchstens durch öffnen “erschnüffeln”. Auf diese Sache werde ich sie auch noch ansprechen – schliesslich gibt es für den Hof eine eigene Zeitschaltuhr und in der dunklen Ecke der Müllablage hängt eine immer stromsparende Lampe (weil aus).
Ich werde berichten
Bereits vor Monaten habe ich mir Gedanken gemacht und abgewägt, was mein neues Handy denn so alles können muss – schliesslich sollte mein Vertrag im April auslaufen. Größtes Kriterium legte ich auf die Organizer-Funktionen. Ist man hier angelagt, kommt man kaum noch an den TouchScreen-Veteranen Apple iPhone, Samsung OMNI 900, dem Google-Handy und dem HTC Diamond (das HD Touch ist mir eindeutig zu teuer) vorbei. Nach langem hin und her habe ich mich dann doch für das Apple iPhone entschieden. Aufgrund des geringen Anschaffungspreises durch den 24 Monatsvertrag mit T-Mobile (29,-€ pro Monat +50 Freiminuten in alle Netze und 200 MB Datenvolumen für das Surfen + Weekendflat ins Festnetz) passt das Handy nebst Vertrag in mein mtl. Budget. Etwas ähnliches habe ich bei den anderen Anbietern nicht gefunden – auch nicht wenn ich mir das entsprechende Gerät bei einem Online-Händler selbst erstanden hätte.
Ok, die Entscheidung war getroffen. Nachdem ich einen Blick in die AGBs meines derzeitigen Providers (debitel) geworfen hatte, wurde mir jedoch ganz anders. Kündigungsfrist: 3 Monate vor Vertragsende! Mein Ärger war groß, denn die Entscheidung habe ich erst im Februar getroffen – also 2 Monate vor Vertragsende. Args. Zur Bestätigung habe ich dann den “üblichen” Brief geschrieben:
Kündigung des Mobilfunk-Tarifs
Mobilfunknummer: <Handynummer>
Kundennummer: <Kundennummer>
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich verbindlich und fristgemäß zum nächstmöglichen Termin den o.g. Mobilfunk-Tarif. Bitte bestätigen Sie den Eingang dieser Tarif-Kündigung schriftlich per E-Mail oder Brief und nennen mir den letzten Vertragstag, an dem ich meinen Mobilfunk-Vertrag noch nutzen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Das Ganze ging dann als Einschreiben mit Einwurf raus (0,55€ Porto + 2,60€ für das Einschreiben). Und weil ich gerade so gut in Fahrt war, habe ich auch direkt meine Hausratsversicherung, KFZ-Versicherung und meinem Stromanbieter gekündigt.
Direkt am nächsten Tag hatte ich die erste Antwort von debitel per SMS erhalten: Schade, traurig, blablabla. Ihr Vertrag läuft zum 06.04.2010 aus. Ich hatte es ja schon geahnt. Aber wenigenst läuft er nun aus. Muss mir nun schnell flugs Termine in meinen Kalender eintragen, damit ich dann in einem Jahr nicht vergesse mir endlich das ersehnte Handy rechtzeitig zu holen.
Im Übrigen fand ich es sehr spannend, mal wieder richtig echte Briefe zu versenden – im Zeitalter der E-Mail schon etwas außergewöhnliches.
muss ich leider der Frau von “gegenüber” vorwerfen. Ich kann von meinem Büro aus wunderbar auf das Nachbargebäude schauen – im Sommer wird man hier sehr neidisch, da wir direkten Blick auf die große Dachterrasse haben und dort ab und an gegrillt wird. Soeben durfte ich dem Schauspiel beiwohnen, wie die armen Buchsbäumchen gegossen wurden! Laut wetter.de hat es bei uns im Moment -8° C und in der Nacht werden weitere Minusrekorde erwartet. Anscheinend hatte Sie noch nie eine Wasser- oder Bierflasche im Winter in Ihrem Auto gelagert zu haben. *Kopfschüttel*
Nachdem ich meinen Blog in letzter Zeit so vernachlässigt habe, hoffe ich durch das “Projekt 52 ’09″ wieder mehr Elan an den Tag legen zu können. Jeden Sonntag wird ein Thema benannt und man soll ein Photo dafür schiessen und veröffentlichen. Zeichnungen werden auch aktzeptiert
Thema der Woche 1 (obwohl wir ja schon in KW02 sind
) lautet: Deine Stadt. Da ich aus dem schönen Mainz komme und neben Fassnacht meine geliebte Stadt eben auch für den guten alten Gutenberg und unseren Dom bekannt ist, habe ich dieses wunderschöne Motiv ausgesucht:

Es ging weiter. Die Welt ist böse! Naja, fast… Abends mit dem Auto in den Hof gefahren und die Scheibe auf der Fahrerseite ein Stück runterfahren lassen. Kurzer Plausch mit dem Kollegen, aber das Fenster wollte nicht mehr hochfahren! Elektrischer Fensterheber! Scheibe ein Stück weiter runter fahren lassen, nur um wieder festzustellen, dass das gute Stück in dieser Position verharrte. Das Spiel habe ich dann solange gespielt, bis die Scheibe komplett versenkt war. Panik! Citroen Service konnte nicht helfen, Schutzbrief bei den gelben oder meiner Versicherung habe ich nie abgeschlossen (Notiz gemacht!).
Also wurde der Hof verrammelt, die Nachbarin über meine Einfriedungsaktionen informiert, der Wagen mit der Fahrerseite ganz nah an die Wand geparkt, so dass ich durch die Beifahrertür aussteigen musste und das Fenster mit gelben Säcken für die Nacht gegen den Schnee gesichert. Dann den Chef informiert, dass ich am nächsten Tag im Home Office bleiben würde.
Meine Stimmung war natürlich bestens. Am nächsten Morgen mehrere Citroen Werkstätten angerufen – keine freien Termine. Endlich in Ingelheim eine Werkstatt gefunden die vielleicht am darauffolgenden Tag helfen könnte – falls ein anderer Kunde seinen Termin absagt. Ansonsten erst am Montag (wir hatten an dem Tag gerade Donnerstag). Naja, zähneknirschend zugesagt, dann wäre der kleine Dicke ab morgen wenigstens verschlossen im Warmen.
Schnell noch einen Kumpel wach telefoniert, der mich von Ingelheim dann wieder mit nach Mainz zurückbringt. Nun nach unten ans Auto, Motor angelassen und neugierig wieder den Fensterheber bedient – und die Scheibe fuhr nach OBEN! args….
Ok, Werkstatt informiert, Freund der schon beim Eiskratzen war, wieder zurückgepfiffen und nach einem kurzen Frühstück doch noch zur Firma gedengelt (50 km). Einziger Lichtblick: Die Autobahnen zwischen Mainz und Frankfurt sind um 10:00 angenehm frei.
Danke Welt für diese Abwechslung in meinem Leben.
P.S. diese Geschichte spielte sich einen Tag nach “unliebsame Überraschung” ab.
Es gibt Dinge, die darf die Welt für sich behalten. Erst vor ein paar Wochen ging unsere alte hochgeschätze Geschirrspülmaschine in den Tunnel mit dem Licht am Ende. Für 700 Euronen haben wir uns dann einen hochwertigen Ersatz geholt. Das Ding ärgert uns zwar auch ab und an, da das Geschirrspülpulver nicht immer aus der Vorrichtung gespült wird, aber ein hohe Anschaffungskosten stehen wohl doch nicht für hohe QUalität. Naja, wie auch immer.
Heute gab es dann die neue “Überraschung” aus der Schublade der “Was die Welt für sich behalten darf!”. Die angehende Pädagogin kam schwer bestürzt in die Wohnung berichtete, dass die Waschmaschine nun wohl auch ihren Geist aufgegeben hat. Na super! Ich habe aber erst einmal Ruhe bewart und mit ihr die große Sammlung unserer Anleitungen durchforstet. Leider stieß ich in der Anleitung zu dem Zaubergerät auf den Hinweis, dass es nur eine 24monatige Garantie gäbe. Das gute Stück war natürlich bereits 4 Jahre alt *grml*
Selbstverständlich hat der Hersteller noch ein paar kluge Tipps hinterlassen, welche allerdings nicht auf unseren Problemfall passen. Mit der Anleitung und den nutzlosen Hilfen im Gepäck sind wir dann in den Keller gedappelt. Schliesslich wollte ich mir die Misere mal selbst näher ansehen – und in der Tat: Die Waschmaschine gab nur kurz ein Brummen von sich, verweigerte danach jedoch den Dienst.
Nach kurzem Grübeln erwähnte angehende Pädagogin, dass heute Übrigens ein Heizungsmonteur im Keller gewesen wäre – heyho – Sherlock Holmes mäßig habe ich gleich einen Zusammenhang erahnt und bin zu unserer Vermietern getigert. Just beim Betreten des Hofes kam mir ihr Sohn entgegen – was ansich schon ein großer Zufall ist, da er nur recht selten in der Nähe und schon garnicht um solch später Uhrzeit sein Unwesen treibt (er ist im Übrigen Ende 30
). Nach kurzem Plausch und kurzer Begehung viel ihm dann ein, dass er das Wasser für den außen am Haus angebrachten Wasserhahn abgeschaltetet hatte. Da er hiermit jedoch auch das Wasser zu unserem Kellerraum abschaltete, war der Fehler schnell gefunden und eine Neuanschaffung nicht mehr notwendig. Was eine Erleichterung! Auch für die angehende Pädagogin war die Welt wieder in Ordnung
Memo an die Welt: Zukünftig bitte solche unnötigen Überraschungen sein lassen. Danke.
Die sind schuld an meiner derzeitigen Blogabwesenheit:



Quelle:
- Couch Potato
- Samsung 40″ A656
- Sony Playstation 3
Ich lebe noch!
Seit ich ins Fitnessstudio und Schwimmen gehe, habe ich meine Meinung was Sport angeht, grundlegend geändert Sport ist Mord. Hierdurch sind aber nun, da ich direkt von der Arbeit aus die Sportstätten aufsuche, meine Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung von sozialen Kontakten (RL wie VL) oder dem “Entspannen” sehr übersichtlich geworden (MO: Fitness von 18:30 – 20:30; DI: meist Kino weil Kinotag; MI: Fitness von 18:30 bis 20:30; DO: Schwimmen von 18:30 bis 20:00; FR: auf die Piste) Da bleiben gerade noch der SA und SO für Freunde und Bekannte.
Irgendwie kann ich aber nicht behaupten, dass ich es bereue. Es fällt mir nur auf (und euch wohl inzwischen auch *sorry*).
P.S. Der Bericht über den 2. Reisetag ist im Übrigen schon in Arbeit!
In meinem Blog “Eindrücke” schreibe ich nicht allgemeingültig und mit sehr subjektiver Meinung über Ereignisse, Bücher, Filme, Musik und was mir sonst unterkommt. Häufig postuliere ich auch einfach meine wirren Gedanken oder Gedankenblitze. Auch mehr oder weniger interessante selbst getestete Rezepte, Fotos und Blödsinn werden veröffentlicht - auch nehme ich Stellung zu Meldungen aus den Medien, eben alles, was mich gerade im Augenblick beschäftigt. Ich heisse Martin, bin Baujahr 75 und wohne in Mainz. Lebe in einer häufig glücklich geführten Beziehung, arbeite im Support eines Softwareherstellers, Kinogänger, Film- und Serienglotzer, Herrscher der kleinen Küche unserer gemeinsamen Wohnung und großer Fanta 4 Fan.